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Ein weiterer Höhepunkt im Flutlichtprogramm am Samstagabend: Einmal dabei ist der erfolgreiche Grand Prix-Reiter Hub Houben vom Stal Berkelaar aus Echt. Schon bei Pferd & Sinfonie im CHIO Aachen 2016 trat er mit der großen  limburgischen Quadrille auf.  Unter dem Motto "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" präsentiert die Nürnberger Versicherung uns den Dressurreiter und seine Tochter Fenne. Beide zeigen, wieviel Spaß und Harmonie Vater und Tochter beim Dressurreiten erleben können. Hub Houben ist in den Niederlanden dafür bekannt, dass er junge Pferde selber bis zur Grand Prix-Prüfung ausbildet. Jedoch jetzt scheint ihm die Ausbildung seiner Tochter noch mehr am Herzen zu liegen.

Im Flutlichtprogramm warten noch weitere hochkarätigen Vorführungen auf die Besucher. Die Niederländer Remco Bouwens und Linda de Vries  zeigen mit ihrem Team eine exzellente Quadrille mit einer traumhaft schönen Mischung aus beeindruckenden Bildern und  erstklassiger Reitkunst.

Beginn der Flutlicht-Show: 20 Uhr
Eintritt frei!

Die Kaltblutfreunde Aachen, bekannt durch den Pferdefußball vom letzten Jahr, präsentieren am Sonntag Nachmittag landwirtschaftliche Schaubilder mit unterschiedlichen Anspannungen. Es wird den Zuschauern ein imposantes Schaubild auf dem Hauptplatz geboten, wenn die Kraftprotze ihre Kräfte messen.

Kaltblüter strahlen Gutmütigkeit, Gelassenheit und Bodenständigkeit aus. Ihr enormes Körpergewicht ruht auf mächtigen Hufen, häufig mit dichtem Fesselbehang. Üppiges Langhaar an Schopf, Mähne und Schweif drückt Gesundheit und Robustheit aus. Kaltblüter wurden für die Arbeit gezüchtet, wo alle genannten Eigenschaften Voraussetzung für eine erfolgreiche Teamarbeit zwischen Pferd und Mensch auf dem Feld, vor dem Wagen und manchmal auch unter dem Sattel war.
Für beeindruckende Bilder beim Tag des Pferdes sorgen die Mitglieder des Vereins "Kaltblutfreunde Aachen", wenn sie mit ihren Kolossen die Gespanne ziehen.

Nach der Vorführung werden auch einige Kaltblüter an der Rassenpräsentation zum Abschluß der Veranstaltung mitmachen. Es werden wieder zahlreiche verschiedenste Rassen erwartet.

Die Dülmener haben eine Gruppe angemeldet, die sich am Samstag Nachmittag auf dem Springplatz präsentieren wird.
Das aus der Frühzeit der Domestizierung des Pferdes stammende halbwilde Kleinpferd der nord-deutschen Bruch- und Moorlandschaften wurde in einer Herde im Meerfelder Bruch nahe der Kreis-Stadt Dülmen bis auf die heutige Zeit erhalten. Bereits 1316 wurden die Wildbahn-Ponys erwähnt und konnten trotz Vermischung mit anderen Hauspferderassen ihr charakteristisches Aussehen bewahren.

Mitte des vorigen Jahrhunderts erwarb Herzog Alfred von Croy das Meerfelder Bruch, zäunte es ein und schaffte damit die Voraussetzung zum Erhalt dieser frei gehaltenen Herde. Im etwa 360 ha großen Gebiet leben heute rund 350 Zuchtstuten und die dazugehörigen Hengste.

Die Wildbahnherde war und ist daher ein geeignetes Studienobjekt der Verhaltensforschung des Pferdes. Wichtige Erkenntnisse für die allgemeine Pferdezucht wie Verhaltensweisen, artgerechte Haltung oder auch die Ausbildung konnten hier gewonnen werden.
Am letzten Sonnabend im Mai eines jeden Jahres wird im Meerfelder Bruch ein Volksfest besonderer Art gefeiert: Aus der Wildbahnherde werden die Hengstjährlinge aus dem Herdenverband selektiert und eingefangen. Anschließend findet eine Auktion statt und viele Jährlinge finden dann eine neue Heimat. Auch einige Stuten werden selektiert und verkauft, um die Population in den erwünschten Grenzen zu halten.

http://ig-duelmener.de/

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Tag des Pferdes 2018
4. - 6. Mai 2018
Reitanlage Rodebachtal in Gangelt-Niederbusch

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